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Positive Beeinflussung der Gesundheit durch Ernährung bei HIV und AIDS

Ausgewogene Ernährung bei HIVWie bei allen anderen Krankheiten auch gilt es, nach Ausbruch von AIDS und während der ursächlichen HIV-Infektion, den Körper durch die Zufuhr der ausgewählten Lebensmittel nicht zu belasten sondern aufzubauen. Bestehen keine akuten Komplikationen oder Infektionen, genügt es, im Alltag einige grundlegende Ernährungsregeln, die auch Menschen ohne bestehende gesundheitliche Probleme gut tun, zu berücksichtigen.

Naturbelassene und
vitaminreiche Nahrungsmittel

Die Basisregel lautet: alle Nahrungsmittel, die dem Körper zugeführt werden, sollten möglichst naturbelassen, vitaminreich und nährstoffreich sein. Die Ernährungsgrundlage sollte dabei fettarmes Essen, wie Gemüse und Obst darstellen. Idealerweise werden fünfmal täglich Portionen, die in etwa der Menge, die in eine Hand passt, verzehrt. Der Jahreszeit entsprechend sollten Obst und Gemüse aus der Region stammen, um eine übermäßige Behandlung mit Chemikalien ausschließen zu können. Zur Versorgung mit Kohlehydraten sind Vollkornprodukte ideal, weil sie einen hohen Gehalt an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Schutzstoffen liefern. Drei- bis viermal täglich eine Portion Vollkorn, beispielsweise als Brot, Reis, Nudeln oder Müsli, unterstützt die Gesundheit maßgeblich und versorgt den Körper mit Energie.

Auf ausreichende
Eiweißversorgung achten

Zudem sollten Menschen, die an einer (chronischen) Viruskrankheit leiden, darauf achten, möglichst große Mengen an Eiweiß zu sich zu nehmen. Hierzu bieten sich mageres Fleisch, Fisch, täglich Milchprodukte wie Joghurt, Käse, Kefir oder Quark an. Ergänzend sollten pflanzliche Eiweiße, wie in Hülsenfrüchten vorkommen, verzehrt werden. Was die Versorgung des Körpers mit Fetten angeht, sollten pflanzliche Fette aufgrund der Belastung der Blutfettwerte und des Stoffwechsels bei hauptsächlichem Konsum tierischer Fette diesen gegenüber bevorzugt werden, insbesondere, da hochwertige Pflanzenfette reich an lebensnotwendigen Fettsäuren, wie der Omega-3-Fettsäure sind, die positiv auf die Leistungsfähigkeit des Immunsystems einwirken.

Zusätzliche Möglichkeiten, den Körper durch die Nahrung positiv zu beeinflussen, sind außerdem:

  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit, am besten in Form von Wasser, zu sich.
  • Zuckerhaltige Produkte, auch wenn sie durch “natürliche Zucker” gesüßt werden, sollten nur in Maßen und verschwindend geringen Dosen verzehrt werden, da Zucker das Immunsystem belastet und beispielsweise das Wachstum von Darm- und Hautpilzen begünstigt.
  • Je nach Krankheitssituation, insbesondere in Phasen, in denen der Körper mit einer hohen Viruslast fertig werden muss und beispielsweise an Infektionskrankheiten co-erkrankt ist, muss auf eine erhöhte Eiweißzufuhr, beispielsweise durch einen Kefir als Zwischenmahlzeit, geachtet werden.
  • Foto: Tomo JesenicnikSimilar Posts:

    09. Nov, 2011

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